Jul
24
2011

Studien sind wichtige Quellen

Häufig stoßen wir auf den Effekt, dass die Details empirischer Studien in der Argumentation nicht oder nur am Rande erwähnt werden, während die Schlussfolgerungen daraus im Mittelpunkt stehen, ohne dass aber gekennzeichnet würde, dass es sich um unmittelbare Schlüsse aus einer Studie handelt. Dieser Effekt beruht vermutlich darauf, dass es einfacher ist, sich von vornherein auf die Ergebnisse zu konzentrieren, als sich auch noch das Studiendesign im Einzelnen genauer anzuschauen. Bei der bloßen Autornennung unterbleibt häufig ganz und gar die Identifikation der Quelle als Primärquelle, denn darum handelt es sich bei einer Studie.

Diese Zuordnung ist aber von immenser Wichtigkeit, um die Relevanz einer Studie einschätzen zu können. Schon die Zahl der Befragten etwa kann ein wichtiger Hinweis auf die Aussagekraft der Erhebung sein.  Wir plädieren daher dafür, im Zusammenhang mit der Nutzung empirischer  Studien für die eigene Arbeit stets die wichtigsten W-Fragen zu beantworten:

  • Wer untersuchte
  • wann und
  • wo
  • was
  • mittels welchen Erhebungstyps
  • in wessen Auftrag
  • zu welchem Zweck und
  • unter welcher Fragestellung, befragte dabei
  • wen und
  • wie viele
  • zu welchen Aspekten und
  • mit welchen Mitteln und gelangte dadurch
  • zu welchen Ergebnissen?

Häufig lassen sich die wichtigsten Parameter in einen oder zwei Sätze packen – der Zugewinn an Textmenge ist also nicht erheblich. Für den Leser haben diese wenigen Informationen aber eine große Bedeutung, erlauben sie es doch, die Schlussfolgerungen, die die Verfasserin bzw. der Verfasser aus dem Vermittelten zieht, besser nachvollziehen zu können.

Fragen zu diesem Thema beantworten wir gern in unserem Forum.

Creative Commons License

Dieser Inhalt ist unter einer Creative-Commons-Lizenz lizenziert. Demnach dürfen Sie ihn unter bestimmten Einschränkungen vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen. Dabei müssen Sie den Namen des Autors bzw. Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (hier: „Marcus Ostermann, online:TEXTBÜRO“). Der Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Der Inhalt darf nicht bearbeitet, abgewandelt oder in anderer Weise verändert werden. Die gesetzlichen Schranken des Urheberrechts bleiben hiervon unberührt.

Mrz
17
2011

Wie schreibe ich ein Fazit?

Aus der E-Mail einer Kundin: „Die Vorgaben, wie die Einleitung einer Diplomarbeit aufgebaut werden muss, haben mir ja sehr geholfen. Hätten Sie auch für das Fazit so einen Leitfaden? Oder kann man da einfach drauflos schreiben?“

Nein, das kann man natürlich auch hier nicht – wie an keiner Stelle einer Abschlussarbeit. Im Gegenteil – gerade das Fazit (die Zusammenfassung, das Resümee) sollte man besonders sorgfältig formulieren. Denn es wird, ebenso wie die Einleitung, mit Sicherheit gründlich gelesen. Hieran zeigt sich deutlich, was im Verlauf der Untersuchung insgesamt erreicht werden konnte – insofern fasst das Fazit den Gehalt der Zwischenresümees abschließend zusammen. Gemeinsam mit der Einleitung bildet es den Rahmen der Untersuchung; alle Fragen, die zu Beginn aufgeworfen wurden, sollten dort beantwortet werden.

Insofern kann ein Fazit nicht nur eine Wiederholung von Versatzstücken aus der inhaltlichen Erarbeitung sein – häufig bestehen die uns vorgelegten Resümees tatsächlich einfach aus neu montierten Textbausteinen. Das kann nicht funktionieren – die übergeordnete Ebene der Betrachtung verlangt eine neue Perspektive auf das Erarbeitete, das nun unter Rückgriff sowohl auf die übergeordnete Fragestellung als auch auf die konkreten Untersuchungsschritte abschließend bewertet wird. Die entsprechenden Kontrollfragen lauten also:

  1. Welche Ergebnisse wurden hinsichtlich der Fragestellung erzielt?
  2. Welche konkreten Schritte haben das jeweilige Ergebnis erbracht?

Dies mag bis hierhin noch relativ abstrakt klingen. Die folgenden Formulierungsvorschläge verdeutlichen, worauf es beim Fazit für eine Diplomarbeit oder eine Bachelorarbeit ankommt:

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Mrz
10
2011

Aus einem o:T-Gutachten (Dokumentation)

Unsere Kundinnen und Kunden erhalten bei der Rückgabe ihrer Arbeit (ob Masterthesis oder Diplomarbeit, Examensarbeit oder Dissertation) eine ausführliche E-Mail („o:T-Gutachten“), in der – zusätzlich zu den Kommentaren und Anmerkungen innerhalb des Textes – die wesentlichen Aspekte aufgeführt werden, die bei der Einarbeitung relevant sind. Dies dient unter anderem dazu, von vornherein gezielt die Hauptprobleme anzugehen und sich nicht im Detail zu verzetteln, weil angesichts der schieren Zahl der Hinweise das Wichtige sonst häufig etwas untergeht.

Das folgende Gutachten bezieht sich auf eine im damaligen Zustand noch nicht so gut gelungene Arbeit im Rahmen eines Lektorats. Es wurde um jene Stellen gekürzt, die Aufschluss über das konkrete Thema geben, um Diskretion zu wahren. Nicht jedes o:T-Gutachten ist so ausführlich – das ist ja auch nicht immer nötig. Gerade deshalb dokumentiert es aber recht anschaulich, welche Aspekte wir beim Lektorat besonders im Blick haben.

„[...] Insgesamt muss man sagen, dass [...] hier [...] viele – auch ganz grundlegende Aspekte – geklärt werden müssen [...]. Ich habe mich [...] bemüht, Ihnen die Probleme und Fehlstellen im Text so genau wie möglich aufzuzeigen und Ihnen vor Ort ganz konkrete Hinweise zu geben, wie Sie für Besserung sorgen können.

Insgesamt macht der Text – und das ist letztlich das Hauptproblem – den Eindruck, dass Sie an vielen Stellen noch gar nicht zu den wesentlichen Schlussfolgerungen durchgedrungen sind. Die auffälligen Abweichungen zwischen Überschriften und Inhalt der jeweiligen Kapitel deuten darauf hin, dass Ihnen häufig selbst nicht klar war, worauf Sie eigentlich hinauswollen. Auch die teils abrupten Kapitelschlüsse stützen diesen Eindruck. Vieles wird aus Vorlagen übernommen, aber nicht sinnvoll in die eigenen Überlegungen integriert.

Die zahlreichen Lücken, Umwege, Wiederholungen und Brüche sowie die auffällig vielen Flüchtigkeits- und Tippfehler (die den Eindruck erwecken, dass das Ganze nicht mehr sorgfältig durchgearbeitet wurde) vervollständigen das Bild einer Materialsammlung, die nun in Bezug auf die eigene Fragestellung erst noch sortiert und gewichtet werden müsste. Das Ganze muss also im Prinzip komplett neu konzipiert und in weiten Teilen besser auch ganz neu geschrieben werden. Sie kommen nicht umhin, zunächst Grundzüge und Charakteristika [...; hier geht es um das konkrete Thema, d. Red.]  zu klären, um zu sinnvollen Ergebnissen zu gelangen.

Konkrete Tipps zur Weiterarbeit:

  • Gehen Sie überall vom Problem aus, nicht von etwas Vorgefundenem oder einem fertigen Ergebnis. Vermitteln Sie dem Leser, dass die Lösung des Problems Ihnen ein Anliegen ist; ziehen Sie sich nicht hinter die Präsentation von Ergebnissen aus der Sekundärliteratur zurück. Ihre Forschungsfrage (die ja durchaus einleuchtet) können nur Sie allein beantworten.
  • Belegen Sie alle (!) Hypothesen; bringen Sie zu allem konkrete Daten, Fakten, Zahlen und vor allem Beispiele. Entwerfen Sie anschauliche Grafiken und Schemata. Falls Studien greifbar sind, werten Sie diese gründlich im Sinne Ihrer Fragestellung aus. Hierauf dürfen Sie viel Text verwenden.
  • Konzipieren Sie zunächst den grundsätzlichen Gedankengang eines Abschnitts, eines Unterkapitels etwa; überlegen Sie dann, welche Argumente, Hypothesen, Beispiele und Belege Sie verwenden können, um diesen Gedankengang zu stützen. Gehen Sie dabei nicht additiv vor, sondern achten Sie stets sorgsam darauf, dass alle benachbarten Elemente, seien es Sätze oder Absätze, Zitate oder Belege, sich explizit aufeinander beziehen; stellen Sie Kausalbezüge her, wo Sie nur können. Falls sich keine Bezüge herstellen lassen, gehören die Elemente nicht zueinander.

Sorry, dass ich Ihnen keinen besseren Befund übermitteln kann, aber Sie haben ja zum Glück noch etwas Zeit. Eine solche Aufgabe kostet Überwindung, das ist allen Beteiligten klar. Wichtig ist nur, dass das Endprodukt davon nichts mehr verrät – dabei sollen dem Prüfer das Engagement und die Begeisterung fürs Thema nur so entgegensprühen. Bis dahin ist es sicher noch ein weiter Weg, und letztlich ist natürlich auch die Frage von Belang, in welchen Notenbereich Sie damit vordringen wollen. Aber ich bin mir sicher, dass das, was Sie schließlich abgeben werden, mit dem bislang Vorliegenden nur noch wenig zu tun haben wird.“

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Dieser Inhalt ist unter einer Creative-Commons-Lizenz lizenziert. Demnach dürfen Sie ihn unter bestimmten Einschränkungen vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen. Dabei müssen Sie den Namen des Autors bzw. Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (hier: „Marcus Ostermann, online:TEXTBÜRO“). Der Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Der Inhalt darf nicht bearbeitet, abgewandelt oder in anderer Weise verändert werden. Die gesetzlichen Schranken des Urheberrechts bleiben hiervon unberührt.

Mrz
7
2011

Neu: Plagiatsprüfung kostenlos (Update)

PlagiatUpdate, 09.03.2011: Wir haben uns schon gedacht, dass es in diesem Punkt eine gewisse Nachfrage gibt, aber mit diesem Ansturm haben wir nicht gerechnet. In dieser Woche (KW 10) können wir keine Anfragen zum Thema Plagiat mehr entgegennehmen. Bitte melden Sie sich erst ab kommenden Montag (14.03.) wieder bei uns. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Seit einiger Zeit (unabhängig vom Guttenberg-Skandal) registrieren wir eine Verschärfung des Plagiatproblems. Immer wieder werden uns Texte zum Lektorat vorgelegt, die Plagiate über längere Strecken enthalten, ohne dass wir darüber vorab informiert würden. Dies führt zu Unmut auf beiden Seiten – wir bewerten dies als Vertrauensbruch, die Kundinnen und Kunden müssen den sofortigen Abbruch des Lektorats beklagen.

Zwar vertreten wir die Auffassung, dass es ein „Plagiat aus Versehen“ nicht gibt (s. die Links zu weiterführenden Seiten unten). Dennoch gibt es offenbar einen Bereich, innerhalb dessen eine große Unsicherheit darüber besteht, wie weit man sich innerhalb seiner Argumentation von der Forschungsliteratur „entfernen“ muss, damit der Text als eigener gelten kann.

Um diesem Problem abzuhelfen, bieten wir ab sofort eine Plagiatsprüfung für Masterarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Examensarbeit & Co. an. Damit ist nicht der Einsatz entsprechender Software gemeint, die ja nur verdächtige Stellen ermittelt, die dann sorgfältig überprüft werden müssen. Vielmehr können Sie uns von vornherein jene Stellen zur Prüfung vorlegen, bei denen Sie selbst „Bauchschmerzen“ haben. Wir klären dann mit Ihnen, ob es sich um ein Plagiat handelt und was Sie dagegen tun können. Für uns ist nicht strittig, wann ein Plagiat vorliegt, und wir können Ihnen schnell erklären, inwiefern das der Fall ist.

Diesen Service bieten wir für eine Einführungsphase kostenlos an, um zu testen, wie schnell man mit dieser Methode zu Lösungen gelangt. Es muss keine Beauftragung eines anderen Service damit einhergehen. Alle Anfragen werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt. Kontaktieren Sie uns per Skype (stets online) oder per Telefon (zu den Sprechzeiten).

Foto: ©ferkelraggae/Fotolia.de

Mrz
5
2011

Zitieren von Onlinequellen

Obwohl es Online- bzw. Internetquellen nun schon eine ganze Weile gibt, scheint das korrekte Zitieren dieser Quellen nach wie vor große Mühe zu machen. Damit sind nicht in erster Linie die jeweiligen Lösungen der Kommilitoninnen und Kommilitonen gemeint, die ja die Vorgaben ihrer Prüfer umsetzen müssen, sondern die teils nicht nachvollziehbaren Regeln Letzterer. Wir wollen diese hier nicht einzeln diskutieren, sondern unseren eigenen Vorschlag präsentieren, mit dem unsere Kundinnen und Kunden – nach deren Feedback zu urteilen – gut fahren. Weiterlesen →

Mrz
5
2011

Ein Plagiatsfall beim o:T (mit Dokumentation)

Im Folgenden stellen wir einen von mehreren Plagiatsfällen der letzten Zeit aus dem o:T vor. Er ist typisch für eine bestimmte Form des Plagiats, bei der oft auch nach der Aufdeckung bestritten wird, bewusst plagiiert zu haben. Es lässt sich aber relativ leicht nachweisen, dass es sich zumindest um eine Täuschung hinsichtlich des Urhebers der im Text vermittelten Überlegungen handelt, wie auch in diesem Fall. Weiterlesen →

Feb
22
2011

Guttenberg und das Plagiat

Der Plagiatsfall zu Guttenberg ist geeignet, die Aufmerksamkeit auf ein komplexes Problem zu lenken, mit dem auch das o:T leider immer wieder konfrontiert wird. Erst vor Kurzem gab es bei uns mehrere Fälle, in denen Lektorate abgebrochen werden mussten, weil wir in den Texten längere plagiierte Passagen vorfanden, ohne dass wir auf das Problem als solches hingewiesen wurden. Dies empfinden wir als schweren Vertrauensbruch, weil ja das Lektorat in die Verschleierung des Plagiats involviert werden soll. Auch unser Selbstverständnis ist davon betroffen, denn wir wollen unsere Kundinnen und Kunden zu einer besseren Leistung motivieren und nicht fremde Texte aufpolieren, die ja schon optimiert worden sind. Siehe dazu auch unsere Ausführungen hier.

Allerdings sind derart plumpe und dreiste Plagiate wie das  zu Guttenberg’sche (im Detail einzusehen unter GuttenPlag_Wiki) heute eher selten. Jede Kommilitonin und jeder Kommilitone im Grundstudium wird aus dem Staunen nicht herauskommen, wenn er sich dieses zusammengeschusterte Machwerk näher anschaut, das unbegreiflicherweise auch noch mit dem Prädikat „summa cum laude“ versehen wurde. Zu erklären ist dies nur so: Zu Guttenberg schrieb seine Diss zu einer Zeit, in der man noch davon ausging, dass das Internet einem Täuscher ein riesiges Reservoir an Quellen biete, aus denen man sich nach Belieben per Copy & Paste bedienen könne – auch weil man darauf bauen konnte, dass die Prüfer in diesen Dingen nicht so fit waren. Weiterlesen →

Jan
19
2011

Fußnote nur am Ende eines Absatzes?

Häufig sind wir mit dem Problem konfrontiert, dass Verfasserinnen und Verfasser lediglich am Ende eines Absatzes einen Quellenbeleg (meist in Form einer Fußnote) für das Vermittelte anbringen. Häufig wird angegeben, dies sei eine Vorgabe des Lehrstuhls. Die Begründung dafür lautet, der Leser wisse ja, dass sich der Beleg auf den ganzen Absatz beziehe, weil vorher keine Fußnote erscheine. Wir halten dieses Verfahren für nicht sinnvoll, und zwar aus folgenden Gründen: Weiterlesen →

Dez
28
2010

o:T mobil ist online

online:TEXTBÜRO mobilSeit heute ist die Mobilversion des o:T-Internetauftritts online. Somit lässt sich das o:T-Angebot auch mit iPhone und iPod touch, Android-Smartphones und Nokia-Smartphones so abrufen, dass man die Texte entziffern kann. Wer auch im mobilen Browser das klassische Erscheinungsbild bevorzugt, kann per Link unten auf der Seite in die normale Desktop-Ansicht wechseln.

Unter http://www.online-textbuero.de/?wpmp_switcher=mobile kann man die mobile Version auch im normalen Browser betrachten.

Falls es irgendwelche Darstellungsprobleme in den mobilen Browsern geben sollte, bitten wir um eine kurze Nachricht. Und nun viel Spaß beim mobilen Browsen auf der o:T-Seite!

Dez
13
2010

Neue Sprechzeiten beim o:T

Liebe Kundinnen und Kunden,

im Interesse der Qualität unserer Lektorate haben wir die telefonischen Sprechzeiten auf zwei Stunden pro Tag reduziert. Angesichts des hohen Kundenandrangs dient diese Maßnahme dazu, unvermittelte Unterbrechungen der Arbeitsprozesse, die ja eine hohe Konzentration erfordern, zu minimieren. Über Skype sind wir dagegen tagsüber gut zu erreichen. Wir rufen Sie zudem gern zurück, wenn Sie uns eine Nummer und eine Wunschzeit übermitteln.

Längere Beratungsgespräche sollten möglichst frühzeitig angemeldet werden, damit ein geeigneter Termin gefunden werden kann.  Dabei können dann natürlich auch alternative Zeitsequenzen (z. B. am frühen Abend) vereinbart werden.

Das o:T-Team bedankt sich für Ihr und Euer Verständnis!