Dez
7
2010

Wie schreibe ich eine Einleitung?

Die Einleitung ist der wichtigste Textabschnitt einer Hochschularbeit – und zwar gleichgültig, ob es sich um eine Diplomarbeit, eine Bachelorthesis oder eine Staatsexamensarbeit handelt. Hier wird der Leser ins Thema eingeführt, hier wird die Fragestellung formuliert, und hier werden die methodischen Grundsatzentscheidungen getroffen.

Tipp: Man sollte die Einleitung, auch wenn das sogar von Prüferseite geäußert wird, nicht zum Schluss schreiben, sondern sie vorab verfassen und sie während der Niederschrift als Arbeitsinstrument verwenden. Denn hieran – und nur hieran – zeigt sich, ob das Untersuchungsvorhaben klappt. Häufig zeigt sich auch, weshalb es nicht so gut klappt.

All das weiß auch der Prüfer. Daher steht im Grunde die Note schon nach der Lektüre der Einleitung fest – zumindest wird es schwierig sein, den Prüfer davon zu überzeugen, dass es sich doch um eine gute Arbeit handelt, wenn die Einleitung misslungen ist. Aber wie schreibt man nun eine gute Einleitung? Im Folgenden einige grundlegende Hinweise:  Weiterlesen →

Nov
19
2010

Recherchetipp: Google Alerts

Google Alerts

Wer sich über wichtige Aspekte seiner Masterarbeit, Bachelorarbeit oder Dissertation auf dem Laufenden halten will, ohne ständig neue Webrecherchen durchführen zu müssen, kann einen Alert-Service wie Google Alerts in Anspruch nehmen. Dieses Verfahren bietet sich insbesondere dann an, wenn man ein aktuelles Thema bearbeitet und stets auf die neuesten Online-Quellen angewiesen ist.

Das Prinzip: Die Suchanfrage wird in der Form, wie man sie in das übliche Google-Suchfeld eingetragen hätte, in ein spezielles Formular übertragen. Dann werden einem neue Einträge in der Google-Datenbank in der gewünschten Frequenz (z. B. einmal täglich, sofern etwas Neues ermittelt wurde) per E-Mail zugestellt.

Ein Google-Konto ist dazu übrigens nicht notwendig. Eine E-Mail-Adresse muss natürlich angegeben werden. Aber für solche Zwecke hat man ja nach Möglichkeit eine Zweit- oder Drittadresse, von der man sich zur Not auch wieder trennen kann.

http://www.google.com/alerts?hl=de

Nov
5
2010

Bewerben mit XING

Der folgende Artikel beschreibt die guten Erfahrungen, die eine o:T-Kundin (Lektorat und Bewerbungs-Check) in Sachen Bewerbung mit dem Business-Netzwerkportal XING gemacht hat. Ihr Fazit: Wenn man es richtig anfängt, ist XING eine ausgezeichnete Ergänzung zu den üblichen Bewerbungsmethoden. Allerdings: Um eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft kommt man wohl nicht herum, wenn man im Sinne der eigenen Karriereplanung erfolgreich netzwerken möchte.

XING (http://www.xing.com) ist, wie Facebook und studiVZ, ein soziales Netzwerk. Nur geht es bei XING nicht hauptsächlich darum, mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben, Fotos auszutauschen oder seine Freizeit zu planen, sondern um Karriere. Ob XING das Richtige für dich ist und was man alles beachten sollte, erfährst du in diesem Artikel. Weiterlesen →

Sep
30
2010

Oktober ausgebucht, Kurzberatungen noch möglich

Wir müssen allen Interessentinnen und Interessenten leider mitteilen, dass es beim o:T im Oktober keine freien Kapazitäten mehr gibt. Dies gilt sowohl für den Bereich Lektorat bzw. Korrektur (Bachelorthesis, Masterthesis, Diplomarbeit usw.) als auch für Bewerbungs-Checks.

Termine für Kurzberatungen (schriftliche Kommentierung von Gliederung + Einleitung bzw. Exposé mit anschließendem Gespräch per Telefon oder Skype) sind dagegen noch in begrenztem Maße vorhanden.

Generell gilt: Bitte vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin mit uns so früh wie möglich. Auch im November gibt es nur noch wenige Terminsequenzen. Termine für das kommende Jahr können bereits jetzt gebucht werden.

Sep
13
2010

Plagiate Teil 2: Abschlussarbeit mit Copy & Paste

Zum Thema Plagiate haben wir uns an anderer Stelle schon einmal geäußert. Ein unter anderem bei Teltarif veröffentlichter dpa-Artikel liefert Hintergrundinformationen und Aussagen von Prüfern, die sich in weiten Teilen mit unserer Meinung decken. Obwohl wir den Fall, dass jemand ein Werbebanner gleich mit in seine Arbeit kopiert hat, hier zum Glück noch nicht hatten.
;-)

Sep
7
2010

Die Riehnelfoge der Bcuhtsbaen

„Es ist eagl, in wlehcer Riehnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen. Das enizig Wcihitge dbaei ist, dsas der estre und der lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.“

Dieses Phänomen erklärt, warum Laien auch bei mehrfachem Lesen Tippfehler in einem Text bis zum Schluss übersehen. Lektoren müssen hart trainieren, um sich von der Assoziationsfähigkeit des Gehirns nicht ülibretsen zu lsesan – pardon, überlisten zu lassen.

Aug
30
2010

September komplett ausgebucht

Wir möchten unsere Kundinnen und Kunden darauf hinweisen, dass es im September 2010 beim o:T leider keine Termine für Korrektur bzw. Lektorat von Hochschularbeiten mehr gibt. Auch der Oktober ist fast komplett ausgebucht. Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig an, um Ihren Wunschtermin zu erhalten.

Aufträge können durchaus mehrere Monate im Voraus gebucht werden. Dies ist auch deshalb ratsam, weil die Lektoren dann schon in der Zwischenzeit für Fragen zur Verfügung stehen und Textabschnitte begutachten können.  

Der Annahmestopp bezieht sich nicht auf Bewerbungs-Checks.

Aug
27
2010

Empfehlung anderer Korrekturbüros

Da wir aufgrund unserer hohen Auslastung häufig Aufträge ablehnen müssen, werden wir nicht selten gefragt, ob wir Alternativanbieter im Bereich Korrektur und Lektorat von Masterarbeit, Bachelorarbeit & Co. empfehlen können. Dies ist uns jedoch nicht möglich, da wir mit keinem anderen Büro so eng zusammenarbeiten, dass wir dessen Routinen beurteilen könnten. 

Folgende Hinweise könnten in diesem Zusammenhang jedoch hilfreich sein:

  1. Man kann davon ausgehen, dass die bei Google unter einschlägigen Suchbegriffen als Erste erscheinenden Büros professionelle Anbieter sind. Wir empfehlen diese Checkliste, um die Kolleginnen und Kollegen auf Herz und Nieren zu prüfen.
  2. Am besten gleich anrufen. So kann man unmittelbar feststellen, ob auf der anderen Seite ein Verständnis für die individuelle Situation besteht oder ob auf Teufel komm raus ein Auftrag akquiriert werden soll.
Jul
13
2010

Keine Termine im August mehr frei

Wir weisen alle Interessentinnen und Interessenten darauf hin, dass es im August beim o:T in den Bereichen

  • Dissertation
  • Diplomarbeit
  • Bachelorarbeit
  • Masterarbeit
  • Examensarbeit
  • Magisterarbeit

keine freien Termine mehr gibt. Auch im Juli sind nur noch kurze Sequenzen frei. Bitte melden Sie sich angesichts unserer üblichen Vorläufe von 6 bis 8 Wochen möglichst frühzeitig an, auch um Stressphasen am Schluss möglichst zu verhindern.

Mai
23
2010

Einige Hinweise zum Thema Plagiat

Da uns dieses Problem in letzter Zeit häufiger begegnet, einige Überlegungen und Hinweise zum Thema Plagiat von unserer Seite.

Wir werden des Öfteren gefragt, ob wir neben dem Lektorat auch eine Plagiatkontrolle an einem eingereichten Text vornehmen könnten. Wir weisen dann darauf hin, dass wir davon ausgehen, dass unsere Kundinnen und Kunden uns keine plagiierten Texte einreichen. Was sollte ein Lektorat auch damit anstellen? Die Texte haben ihre Tauglichkeit ja schon bewiesen, und ein schlechter Text wird wohl kaum plagiiert. Des Weiteren versuchen wir die Verfasserinnen und Verfasser dahingehend zu beruhigen, dass es kein „Plagiat aus Versehen“ gibt, falls sie etwas Derartiges befürchten – das Plagiat setzt stets die bewusste Täuschung über längere Strecken voraus. Es geht nicht darum, ob man mal einen Quellenbeleg oder die Anführungszeichen bei einem wörtlichen Zitat vergessen hat – darum kümmern wir uns beim Lektorat ja ohnehin.

Ganz so einfach ist die Sache aber offenbar nicht: Vielmehr erhalten wir in letzter Zeit des Öfteren Texte (Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Bachelorarbeiten, Examensarbeiten usw.) vorgelegt, in denen tatsächlich komplette Textabschnitte aus fremden Quellen ganz unterschiedlicher Herkunft übernommen worden sind, ohne gekennzeichnet zu sein – es handelt sich demnach um Plagiate. Wir werden darauf aber (bis auf die unspezifische Frage nach einer Plagiatkontrolle) nicht eigens hingewiesen – was bei uns den Verdacht erweckt, das o:T solle hier gleichsam als Testlauf missbraucht werden oder sogar den plagiierten Text noch überarbeiten, damit er sich vom Original unterscheidet. Womit das Vertrauen zwischen o:T und dem Kunden oder der Kundin natürlich empfindlich gestört ist.

Nicht nur wollen wir uns nicht zu Handlangern einer bewussten Täuschung zur Erschleichung einer besseren Note machen – wir empfinden dieses Verfahren auch uns gegenüber als unfair, weil hier im Grunde eine andere Leistung erbracht werden soll, als vereinbart wurde. Nicht zuletzt fühlen wir uns aber auch als Berater nicht ernst genommen. Denn wir würden – sofern man uns dazu befragen würde – unseren Kundinnen und Kunden immer raten, auf keinen Fall zu plagiieren, weil die Zeit, die Mühe und nicht zuletzt der damit einhergehende Stress den erhofften Effekt stets um ein Vielfaches übersteigen. Zudem ist das Risiko, entdeckt zu werden, viel zu hoch.

Plagiieren lohnt sich schon deshalb nicht, weil schlechte Plagiate anhand eindeutiger Signale (markante Stilbrüche, Wandlungen im Wortschatz) vom kundigen Leser sowieso unmittelbar erkannt werden – dazu braucht man keine spezielle Software, sondern nur gesunden Menschenverstand und Google. Gute Plagiate hingegen bleiben nur deshalb unentdeckt, weil der Text so intensiv bearbeitet wurde, dass erstens seine Herkunft nicht mehr nachvollziehbar ist und dass zweitens keinerlei Brüche zwischen eigenen und fremden Passagen mehr bestehen. Aber dann kann man das Ganze auch gleich selbst schreiben – das macht sogar weniger Mühe. Wer den kompletten Text von jemand anderem einreicht, hat zwar zumindest bei uns ganz gute Chancen durchzukommen, die Plagiatrobots der Hochschulen wird er oder sie jedoch nicht täuschen können – und dann ist auch noch das Lektorat für die Katz. 

Insofern möchten wir Sie, liebe Kundinnen und Kunden, dazu aufrufen, an ein Plagiat nicht einmal zu denken.  Wenn Sie Probleme bei der Abfassung Ihrer Arbeit haben, sprechen Sie uns möglichst frühzeitig an – wir haben ein ganzes Arsenal an Vorschlägen und Ideen, wie Sie weiterkommen, ohne fremdes Gedankengut bemühen zu müssen. Sie müssen dazu noch nicht einmal ein Lektorat bei uns buchen – wir bieten Ihnen auch ein Coaching ohne jede Mindeststundenzahl an, das häufig schnell die Blockade überwinden hilft.   

Falls es Fragen oder Anregungen dazu gibt, diskutieren wir mit Ihnen darüber gern hier (siehe die Kommentarfunktion) oder in unserem Forum – kostenlos und unverbindlich.