Feb
21
2010

Erst die Abbildung, dann die Auswertung

Beim Korrigieren bzw. Lektorieren von Diplomarbeiten oder Bachelorarbeiten stoßen wir häufig auf ein relativ gravierendes Problem, das einen Text unnötig aufbauscht und seine Lektüre erschwert.

Dieses Problem stellt sich wie folgt dar: Ein komplexer Sachverhalt wird über mehrere Absätze wortreich und mit vielen Zahlen gespickt erläutert. Schon im ersten Absatz merken wir an, dass ein solcher Zusammenhang sich über eine Grafik bzw. eine Abbildung, ein Schema oder ein Diagramm evtl. besser klären lasse. Häufig ist es dann so, dass die geforderte Abbildung durchaus noch kommt – aber erst zum Schluss eines sich über mehrere Absätze oder gar Seiten erstreckenden Textes und ohne jeden Hinweis zuvor. Die Abbildung wird dann häufig mit Worten eingeleitet wie: „Zum besseren Verständnis abschließend noch eine Grafik.“ Womit man im Grunde seinen eigenen Text entwertet, indem man in Zweifel zieht, dass er bislang dem Verständnis gedient hat. Weiterlesen →

Feb
17
2010

Word 2007: Fußnoten separat anzeigen

Häufig begegnet uns (sei es in einer Diplomarbeit, einer Bachelorarbeit oder einer Masterthesis) das Problem äußerst uneinheitlicher Fußnoten, bei denen es sehr schwierig ist, einen gewissen Gestaltungsstandard zu erzielen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass häufig in der sogenannten Seitenansicht gearbeitet wird, in der man keine Übersicht über den Gesamtbestand an Fußnoten gewinnt.

Dem kann man dadurch abhelfen (und so machen wir das bei jeder Arbeit auch, um die Uneinheitlichkeiten schnell identifizieren zu können), dass man in die Entwurfsansicht (so bezeichnet bei Word 2007; bei anderen Word-Versionen heißt es Normalansicht) wechselt.

Dann kann man sich über das Menü Verweise > Notizen anzeigen (seltsame Bezeichnung, aber so heißt die Funktion nun mal) die kompletten Fußnoten als Liste ausgeben lassen. Und sofort fallen einem Inkonsequenzen, falsche Abstände, sonst nicht sichtbare Leerzeilen und vieles mehr auf, was sonst beim Wechsel von Seite zu Seite untergeht. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, steht Ihnen unser Forum zur Verfügung.

Feb
16
2010

Keine Termine im Februar mehr frei

Wir müssen alle Interessentinnen und Interessenten darauf hinweisen, dass es beim o:T im Februar leider keine Termine mehr für Lektorat, Stilkorrektur oder Korrektur in den Bereichen Diplomarbeit, Masterthesis, Bachelorarbeit, Examensarbeit, Dissertation usw. gibt.

Im März dagegen gibt es noch einige wenige freie Sequenzen. Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig an, um Terminstress in der Schlussphase zu vermeiden. Ein rechtzeitig vorgenommenes Probelektorat Ihrer Einleitung hilft zudem in vielen Fällen, Ihr Projekt besser zu strukturieren, weil wir Ihnen daraufhin geeignete Tipps für die Weiterarbeit geben können.

Feb
15
2010

Diplomarbeit formatieren lassen?

Dies ist eine Frage, bei der mehrere Kriterien zu beachten sind. Falls überhaupt keine oder nur wenige Kenntnisse im Bereich Formatierung vorhanden sind, kann es sinnvoll sein, diese komplett von uns durchführen zu lassen. Man vergeudet sonst zu viel Zeit damit, sich erst in dieses nicht ganz umkomplizierte Thema einzuarbeiten, die man im Allgemeinen für Wichtigeres braucht. Wir benötigen für die Formatierung einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit im üblichen Umfang nur selten mehr als 2, maximal 3 Stunden, abhängig unter anderem von der Zahl der Grafiken und Tabellen, für die Verzeichnisse erstellt werden müssen.

Wenn schon Vorkenntnisse vorhanden sind, sollte man diese aber durchaus einbringen – dadurch minimiert sich für uns die Bearbeitungszeit und somit für Sie der finanzielle Aufwand. Hilfreich ist es beispielsweise, die Überschriften schon mit den entsprechenden Formatvorlagen zu versehen, die Abbildungen mit der dafür vorgesehenen Funktion zu beschriften und alle überflüssigen Zeilenschaltungen herauszunehmen.

Es ist angesichts der Abrechnung per Zeitaufwand auch kein Problem, uns lediglich den „letzten Schliff“ bei der Formatierung zu überlassen, durch den sich eine vom Profi formatierte Diplomarbeit, Masterarbeit oder Bachelorthesis von selbst gestalteten Texten stets deutlich unterscheidet, vor allem was das ästhetische Gesamterscheinungsbild betrifft. Falls Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema haben, posten Sie bitte hier einen Kommentar oder nutzen Sie unser Forum.

Feb
13
2010

Unterschied zwischen Lektorat und Korrektur

Da wir häufig danach gefragt werden, hier nochmals in aller Kürze die wesentlichen Unterschiede zwischen Lektorat, Korrektur und der Zwischenstufe, der sogenannten Stilkorrektur. Diese Festlegungen beziehen sich auf Textsorten wie Diplomarbeit, Masterthesis oder Examensarbeit und gelten selbstverständlich nur fürs online:TEXTBÜRO – andernorts wird inbesondere unter einem Lektorat etwas ganz anderes verstanden. Fürs o:T gilt, dass die Texte in jeder Bearbeitungsstufe dreimal komplett durchgearbeitet werden. Die Bearbeitungsstufen im Einzelnen:

  • Korrektur: Die Korrektur einer Diplomarbeit, Masterthesis oder Examensarbeit beim o:T umfasst die Behebung sämtlicher Fehler in den Bereichen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.
  • Stilkorrektur: Die Stilkorrektur umfasst über die Korrektur hinaus auch die sprachlich-stilistische Optimierung des Textes, insbesondere hinsichtlich eines durchgängig wissenschaftlichen Stils. Zudem werden die häufig auftretenden stilistischen Brüche zwischen selbst formulierten und an die Forschungsliteratur angelehnten Passagen behoben.
  • Lektorat: Beim Lektorat wird der Text zusätzlich zur Korrektur und zur Stilkorrektur einer gründlichen Analyse hinsichtlich seiner Problemorientierung und seiner Leserorientierung unterzogen. Ziel ist die Schaffung eines von vorne bis hinten schlüssigen und gut lesbaren Endprodukts, bei dem der sprichwörtliche „rote Faden“ überall deutlich sichtbar ist. Der Leser (sprich: der Prüfer) soll nach Möglichkeit an keiner Stelle über Unklarheiten oder unerwartete Textteile stolpern.

Detailliertere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Unterseiten:

Fragen und Kommentare können Sie gerne hier (s. Kommentarfunktion), aber auch in unserem Forum posten.

Feb
11
2010

Nur noch wenige Termine im Februar

Wir weisen alle Interessentinnen und Interessenten darauf hin, dass es im Februar aufgrund des großen Andrangs beim o:T im Bereich Lektorat nur noch wenige Termine gibt. Umfangreichere Diplomarbeiten, Magisterarbeiten oder Dissertationen können wir daher kurzfristig nicht annehmen – nur damit Sie Ihre Anfragen nicht umsonst stellen. 

Auch der März ist teils schon ausgebucht. Im Interesse eines möglichst reibungslosen Ablaufs bitten wir Sie, uns möglichst frühzeitig zu informieren, damit wir eine sinnvolle Terminplanung vornehmen können. Dies verhindert zudem übermäßigen Stress in der Schlussphase.

Feb
7
2010

Willkommen bei o:T 3.0

Der neue Auftritt des online:TEXTBÜROs ist gestartet; innerhalb von 5 Jahren seit der Gründung des o:T ist es der dritte. Wir haben auf ein neues Redaktionssystem umgestellt, das Ihnen und uns viel mehr Möglichkeiten der Kommunikation und der Interaktion einräumt.

Zudem haben wir die Navigation verbessert und erweitert, und Sie können nun viel mehr Inhalte online abrufen. Etliche Dokumente lassen sich zudem im PDF-Format herunterladen.

Wir hoffen, dass Sie sich gut zurechtfinden; für Hinweise und Kritik sind wir natürlich stets dankbar.

Feb
2
2010

Babys auf Ponys erzählen Storys auf Partys

Babys, Ponys, Partys, Storys, Hobbys und Communitys. So heißt es korrekt. Und nicht etwa Babies, Ponies, Parties, Stories, Hobbies oder Communities. Diese Wörter stammen zwar aus dem Englischen, sind aber eingedeutscht und haben daher ein simples Plural-s am Ende.

Wer unsicher ist, kann auch die deutschen Entsprechungen wählen. Das klappt aber nicht immer: Ein Hobby ist ein Steckenpferd (engl. „hobby horse“), eine Community aber etwas anderes als das, was man landläufig unter einer Gemeinschaft versteht. Und wer seine Liebste für gewöhnlich „Baby“ nennt, sollte sich den Wechsel besonders gut überlegen.

Jan
31
2010

Allgemeingültige Definitionen?

Da wir das hier häufig lesen: Es gibt keine allgemeingültigen Definitionen. Sätze wie „Es gibt in der Forschungsliteratur bislang noch keine allgemeingültige Definition des Begriffs … “ kommentieren wir immer mit der Bemerkung „Eine Definition hängt vom Untersuchungsinteresse ab“; es gibt stets verschiedene Definitionen eines bestimmten Begriffs, die unter gewissen Prämissen Gültigkeit haben.

Wichtig im Rahmen einer Hochschularbeit ist es vor allem, die verwendeten Begriffe so zu definieren, dass sie unter den Prämissen der eigenen Fragestellung gültig sind. Es genügt also nicht, lediglich drei verschiedene Definitionen aus der Literatur zu präsentieren – letztlich muss daraus die eigene Definition entwickelt werden. Andererseits spricht nichts dagegen, eine häufig zur Anwendung kommende Definition zu zitieren (auch wörtlich), zu erläutern und diese dann zur gültigen Definition für den weiteren Untersuchungsverlauf zu deklarieren.

Jan
31
2010

Kennen Sie Ibsen? – Nein, wie macht man das?

Der alte Witz, der sich auf den norwegischen Dichter Henrik Ibsen bezieht, findet seine hypermediale Fortsetzung auf der Seite Verbformen.de. Dort wird behauptet, dass die 1. Pers. Sg. Perfekt des Verbs „ibsen“ wie folgt laute: „Ich habe geibst.“ Von solchen Kollateralschäden abgesehen ist Verbformen.de aber ein äußerst hilfreiches Tool, wenn man wissen will, wie ein bestimmtes Verb gebeugt wird. Deshalb ganz klare o:T-Empfehlung. Die Seite findet sich hier.