Notfall-Service

Lektorat Korrektorat Notfall„Machen Sie es so.“ (Jean-Luc Picard)

Hilfe in letzter Sekunde – ist das überhaupt möglich? Der Notfall-Service des online:TEXTBÜROs für Korrektur und Lektorat wurde konzipiert unter Berücksichtigung der vielfältigen Erfahrungen unseres Büros mit Fällen, in denen zweifelhaft ist,

  • ob das abzugebende Produkt den Anforderungen genügt oder
  • ob überhaupt abgegeben werden kann.

Ziel ist es, auch bei extremen Zeitproblemen die Abgabe der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Diplomarbeit zu ermöglichen. Es geht dabei um die Abgabe eines Produkts, dem seine möglicherweise chaotische Entstehungsgeschichte an keiner Stelle anzumerken ist. Denn das ist häufig das Problem: Abgegeben wird immer etwas, aber in solchen Fällen oft mit so großen Mängeln, dass eine schlechte Note unausweichlich ist.

Der Notfall-Service des o:T beruht auf dem Prinzip eines offenen und ehrlichen Miteinanders – ganz wichtig ist, dass die Problemlage vollständig offengelegt wird. Insbesondere berücksichtigt das Verfahren den Umstand, dass der Proband oder die Probandin in dieser extremen Stressphase nicht mit Nebensächlichem belastet werden darf, sondern sich ausschließlich ums Durchdenken und Schreiben kümmern muss. Zudem muss von außen kontrolliert werden, ob der Zeitplan eingehalten wird.

Beteiligte

Demzufolge gibt beim Last-Minute-Service des o:T 3 beteiligte Parteien mit bestimmten Aufgaben, die nicht miteinander vermischt werden dürfen:

  1. den Probanden/die Probandin (übernimmt die Aufgabe des Verfassens und des Durchdenkens);
  2. das online:TEXTBÜRO (übernimmt die Aufgabe des Lektorierens, des Planens und des Beratens);
  3. den „Krisenmanager“ (übernimmt die Aufgabe der Organisation und der Kontrolle).

Der Krisenmanager bzw. die Krisenmanagerin ist für die Dauer der Zusammenarbeit unmittelbarer Ansprechpartner des online:TEXTBÜROs, nicht der Proband bzw. die Probandin selbst. Unabdingbare Voraussetzung für die Einleitung eines Notfall-Service ist folglich das Vorhandensein eines Krisenmanagers oder einer Krisenmanagerin, der bzw. die  nicht vom online:TEXTBÜRO gestellt wird, sondern dem unmittelbaren Umfeld des Probanden/der Probandin entstammen muss. Er oder sie muss die im Folgenden genannten Voraussetzungen erfüllen:

  • Er oder sie muss bis zur Abgabe frei verfügbar sein, darf also in dieser Zeit weder beruflich noch sonstwie tätig sein und muss sich so frei von Verpflichtungen halten wie möglich.
  • Er oder sie muss unmittelbaren Zugang zum Probanden haben (möglichst inklusive Wohnungsschlüssel, denn auch Türöffnen und Begrüßen sind Aktionen, die Zeit kosten und den Verfasser aus dem Konzept bringen können).
  • Er oder sie muss über vom Probanden unabhängige Kommunikations- und Arbeitsmittel (insbesondere Internetzugang, PC oder Notebook und Mobiltelefon) verfügen. Das bedeutet, er oder sie muss über einen eigenen Arbeitsplatz in unmittelbarer räumlicher Nähe verfügen – das kann natürlich auch ein vom WG-Mitbewohner oder Partner überlassener Rechner (der sonst nicht gebraucht wird) sein. Auf dem Rechner muss das vom Probanden oder der Probandin verwendete Textverarbeitungsprogramm installiert sein, damit bestimmte Arbeitsgänge ausgelagert werden können.
  • Der Krisenmanager ist nicht Bestandteil der Geschäftsbeziehung zwischen Proband und o:T. Eine eventuelle Vergütung für seine Leistung ist nicht Bestandteil der Vereinbarung zwischen Proband und o:T.
  • Diese Aufgabe kann nicht auf mehrere Personen verteilt werden, schon aufgrund der möglichen Kommunikationsbrüche. Es kann aber hilfreich sein, wenn dem Krisenmanager seinerseits Hilfskräfte zur Verfügung stehen. Die Aufgabenverteilung obliegt dem Krisenmanager; der Proband darf auf keinen Fall selbstständig das Umfeld mit Aufgaben betrauen.

Ohne einen Krisenmanager bzw. eine Krisenmanagerin ist ein Notfall-Service nach dem o:T-Prinzip nicht möglich, weil der Proband sonst mit zu vielen nebensächlichen Tätigkeiten belastet wird und Gefahr läuft, die Situation ständig falsch einzuschätzen (Originalzitat: „Ich kann nicht mehr, ich gebe das jetzt so ab!“).

Aufgaben des Krisenmanagers

  • Aufrechterhaltung des Kontakts mit dem o:T
  • Zeitplanung in Abstimmung mit dem o:T
  • inhaltliche Aufgaben in Abstimmung mit dem Probanden und dem o:T (z. B. fehlende Literaturangaben, Klärung von Unstimmigkeiten, Einholen von Informationen, Internetrecherche, Übertragung von Korrekturen usw.)
  • organisatorische Aufgaben in Abstimmung mit dem o:T
  • Überwachungsfunktionen (Wird der Zeitplan eingehalten? Wird der Proband so weit wie möglich entlastet? Können andere Hilfskräfte hinzugezogen werden? Hat der Proband genügend Entlastungsphasen: Schlaf, Nahrungsaufnahme, Medikamente usw.?)
  • Versorgungsfunktionen (falls nicht anderweitig geregelt, Einkauf usw.)
  • möglichst weitgehende Abschirmung des Probanden nach außen, um Ablenkungen zu verhindern

Theoretisch kann und sollte natürlich jeder hilfsbereite Kommilitone solche Funktionen auch ohne Anleitung durch das o:T übernehmen. Das Scheitern zeitkritischer Schlussphasen ist aber häufig nicht auf mangelnde Hilfsbereitschaft zurückzuführen, sondern auf mangelnde Erfahrung. Laien sind mit der Komplexität eines solchen Projekts häufig überfordert, weil sie wie die Probanden regelmäßig die zur Verfügung stehenden Zeitkontingente und sonstigen Ressourcen falsch einschätzen. Dann bricht doch irgendwann Hektik aus, was möglichst bis zum Schluss vermieden werden soll.

Voraussetzung des Zustandekommens eines Notfall-Service

Unabdingbar für die Auslösung eines o:T-Notfall-Service ist ein Gespräch mit dem Krisenmanager bzw. der Krisenmanagerin, in dem seine bzw. ihre Eignung mit Rücksicht auf die Bedürfnisse und Interessen des Probanden geprüft wird. Dieses Gespräch wird nicht berechnet.

Kosten

Ein o:T Last-Minute-Service beläuft sich auf einen Stundensatz von 35,00 Euro (unabhängig von der Tageszeit oder dem Wochentag). Auf diese Weise werden aber nur die zusätzlichen Aufgaben im Rahmen des Last-Minute-Service abgerechnet. Die zu bearbeitenden Texte fallen nicht darunter – diese werden nach dem üblichen Preisschema berechnet, wobei es bei sehr knappen Terminen zu Eilzuschlägen kommen kann. Dies wird aber stets vorab besprochen, damit es später keine unliebsamen Überraschungen gibt.

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